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WERKSTATT-ABLAUF.md
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WERKSTATT-ABLAUF.md
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@@ -0,0 +1,92 @@
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# Werkstattablauf
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## Geräteerkennung
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Beim Start liest das Livesystem geschützte DMI-Felder einmal als `root` und stellt
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sie der unprivilegierten Anwendung nur lesbar bereit. Bevorzugt wird eine gültige
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System-UUID. Fehlt sie, wird eine gehashte Kombination aus Hersteller und
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Seriennummer verwendet. Platzhalter wie `To be filled by O.E.M.` sind ungültig.
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Die Hardware-ID wird an `POST /api/v1/devices/resolve/` gesendet. Der Server ordnet
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sie einem vorhandenen Gerät zu oder vergibt atomar eine neue Gerätenummer. UUID und
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Seriennummer können als Aliase dasselbe Gerät bezeichnen. Widersprüche werden zur
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manuellen Prüfung abgelehnt.
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## Automatische Erfassung
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Für neue Geräte und Geräte in **Eingang** startet ein Kurzscan. Erfasst werden
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Hersteller, Modell, CPU, installierter RAM sowie Größe und Art aller Laufwerke. Die
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Daten werden revisionsgesichert über den Intake-Endpunkt geschrieben. Ein Gerät in
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einem späteren Prozessschritt wird durch den automatischen Scan nicht überschrieben.
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## Inspektion
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Jeder Prüfschritt besitzt eine Aktion, eine verständliche Anleitung, ein sichtbares
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Ergebnis und eine Wiederholungsmöglichkeit. Verfügbare Schritte umfassen Display,
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Tastatur, Touchpad, WLAN, Lautsprecher, Mikrofon, Kamera, USB-Anschlüsse, Laden,
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Temperatur, Stabilität und SMART-Daten jedes internen Laufwerks.
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Ergebnisse unterscheiden:
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- bestanden
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- Hardwarefehler
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- Test nicht verfügbar
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- Einrichtungsproblem
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- nicht geprüft
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- nicht vorhanden
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- Bestätigung erforderlich
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Ein fehlendes Werkzeug oder eine fehlende Berechtigung wird niemals als
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Hardwaredefekt gewertet. Optionale Hardware muss ausdrücklich als nicht vorhanden
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bestätigt werden.
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Beim Start einer Prüfung wird der Zustand **Inspektion** an den Server gesendet.
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Zwischenstände und der Abschluss verwenden unveränderliche Anforderungs-IDs, damit
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ein Verbindungsabbruch keine doppelten Einträge erzeugt. Ein Abschluss benötigt
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einen Technikernamen und vollständig bewertete Prüfschritte.
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## Unterbrechung und Offlinebetrieb
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Der lokale Prüfstand wird atomar gespeichert. Nach Neustart öffnet die Anwendung
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die letzte unvollständige Prüfung mit Messwerten und Notizen. Noch nicht bestätigte
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Uploads liegen in `outbox/inspections/`; bestätigte Uploads werden nach
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`outbox/sent/` verschoben. Beim nächsten Start werden auch gespeicherte Prüfungen
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des zuvor bearbeiteten Computers wieder in die Warteschlange aufgenommen.
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## Reparaturen und Bericht
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Eine Reparatur enthält Bauteil, Tätigkeit, Ersatzteil, Techniker und Zeitpunkt. Der
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vorherige Befund bleibt erhalten und der betroffene Test wird erneut geöffnet. Der
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HTML-Abschlussbericht enthält Spezifikationen, Laufwerks- und Akkuzustand,
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Messwerte, Mängel, Reparaturverlauf und technische Freigabe.
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## WLAN und Inventarverbindung
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Das Werkstatt-WLAN wird erst nach erfolgreicher Verbindung gespeichert. Die Datei
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`config/workshop-wifi.json` ist nur für den Besitzer lesbar und kann in den
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Einstellungen ersetzt oder gelöscht werden. Das Passwort wird über die
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Standardeingabe an NetworkManager übergeben und erscheint nicht in Prozessargumenten.
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Die Inventarverbindung benötigt:
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```json
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{"url": "https://inventory.example.org"}
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```
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Der API-Schlüssel liegt separat in `config/inventory-api-key`. Für einen privaten
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HTTPS-Server kann `config/inventory-server.crt` die öffentliche CA enthalten.
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Zertifikats- und Hostnamenprüfung bleiben aktiv.
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## Abnahme eines neuen Builds
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Vor dem Werkstatteinsatz sind mindestens diese Punkte auf echter Hardware zu prüfen:
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1. UEFI- und BIOS-Start
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2. persistente Daten nach Neustart
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3. automatische Wiederverbindung mit dem WLAN
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4. richtige Gerätezuordnung und Dublettenwarnung
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5. Intake-Synchronisation ohne Überschreiben späterer Zustände
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6. Ein- und Ausgabegeräte sowie jedes Laufwerk
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7. Offline-Warteschlange und Wiederholung nach Verbindungsabbruch
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8. druckbarer Bericht
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9. kontrolliertes Herunterfahren
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